Unabhängige Bürger stellen sich auf (LR 28.03.)

Erst seit Dezember gibt es sie, die Wählergruppe „Unabhängige Bürger Finsterwalde“ (UBF). Mit 15 Kandidaten geht sie ins Rennen um die Wahl der Finsterwalder Stadtverordnetenversammlung. Ins Leben gerufen wurde die UBF vom langjährigen Stadtverordneten Ronny Zierenberg, der vorher den Bürgern für Finsterwalde angehörte.

Zierenberg legt nach eigenen Angaben großen Wert auf Unabhängigkeit und Bürgernähe. „Die Kandidaten in unserer Gruppe wünschen sich, dass Politik mit den Bürgern und von den Bürgern gemacht wird. In unserer Gruppe befinden sich bekannte, aber auch unbekannte Gesichter. Sie kommen aus allen Schichten und Branchen. Das brauchen wir, weil wir für jeden ansprechbar sein wollen “, sagt Spitzenkandidat Ronny Zierenberg. „Unsere Ziele sind Meinungsvielfalt, Unabhängigkeit und Transparenz“, so der 35-Jährige weiter. Gezeigt habe er das bereits unter anderem beim Einsatz für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge und durch sein klares „Nein“ zum Bau einer seiner Meinung nach „viel zu teuren Stadthalle“.

Besonders am Herzen lägen der UBF auch die Feuerwehrleute. „Mit einer monatlichen Pauschale sollen alle Aktiven, die sich so oft für unser und mit ihrem eigenen Leben einsetzen, wertschätzend bedacht werden“, führt Zierenberg die Meinung der Wählergruppe aus. Mit den auf der Liste folgenden Kandidaten Sandra Lehmann, Stephanie Rüstig, Günter Adam, Andrea Eule, Martin Haubold, Jan Pitt, Michel Neumann, Hansjörg Klaue, Philipp Seliger, Erhard Richter, Silvio Schindler, Annekathrin Grimmer, Markus Münch und Thomas Richter vertreten Menschen die Unabhängigen Bürger Finsterwalde, die zwar nicht aus der Politik kommen, „dafür aber mitten aus dem Leben, die gerne etwas verändern und mit anpacken wollen, die hinterfragen, sich einsetzen und keine Angst vor Gegenwind haben. Menschen, die nicht einfach abnicken, was die großen Parteien vorgeben, sondern Kontra geben, wenn es angebracht ist“, so Zierenberg. Sie alle treten an unter dem Motto: „Bürger für Bürger, statt Parteien gegen Parteien!“

Für den Kreistag tritt die UBF auf der Liste der BVB/Freie Wähler mit ebenfalls 15 Kandidaten an.

Lausitzer Rundschau vom 28.03.2019