Bürgerbudget: Verwaltung greift Idee von Wählergruppen auf

In den letzten Ausschüssen im Oktober wurde eine Beschlussvorlage zur Vorbereitung eines Bürgerbudgets mit sachkundigen Bürgern und Abgeordneten besprochen.
Wir freuen uns, dass dieser Punkt, der seit geraumer Zeit auf der Agenda der Finsterwalder Wählergruppen „Bürger für Finsterwalde“ (BfF)  und „Unabhängige Bürger Finsterwalde“ (UBF) steht, nun in Angriff genommen wird.
Unsere Wählergruppe UBF hat sich in den zurückliegenden Monaten intensiv mit einer möglichen Umsetzung auseinandergesetzt und Gespräche mit Städten geführt, die bereits ähnliche Formen der Bürgerbeteiligung umgesetzt haben.
Für uns ist mit dem Vorschlag der Verwaltung ein erster Schritt in die richtige Richtung gemacht. Dennoch möchten wir die Bürger noch intensiver in die Entscheidungen einbinden und mit einer möglichen Bürgerbeteiligungs-App die direkte Demokratie stärken. Dies sollte selbstverständlich im Einklang mit herkömmlichen Methoden (Brief, E-Mail ...) erfolgen.
Neben Gesprächen mit anderen Städten, haben wir auch mit Unternehmen Kontakt aufgenommen, die Beteiligungsplattformen erfolgreich umgesetzt haben. So konnten wir einen Überblick über die zu erwartenden Kosten zur Umsetzung solcher Systeme gewinnen.
Die Verwaltung wünscht in den nächsten Wochen Vorschläge zur Umsetzung des Bürgerbudgets und wird diese von unserer Wählergruppe auch erhalten.
Für uns ist Bürgerbeteiligung eines der wichtigsten Themen. Hier sollte man Zeit und Geld für eine erfolgreiche und zukunftsfähige Variante in die Hand nehmen. Das die Einführung eines solchen Systems ein Lernprozess auf allen Seiten mit sich bringt ist normal und Anpassungen werden in den Jahren nach der Einführung zwangsläufig erfolgen müssen.
Uns allen liegt die Zukunft unserer Stadt am Herzen und deshalb setzen wir uns aktiv für unsere Bürgerinnen und Bürger ein.